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17. Mai 2010

Positives Fazit der 12. Rallye ADAC Württemberg Historic

Wetter kann gute Laune nicht verderben

Es kam knüppeldick für die Teilnehmer und Organisatoren bei der diesjährigen Rallye ADAC Württemberg Historic vom 13. bis 15. Mai:  Die (Schlechtwetter)-Prognosen für die drei Tage bewahrheiteten sich. Regen, Nebel, die Berge wolkenverhangen: So präsentierte sich diese ansonsten so wunderschöne Landschaft den knapp 100 Teams. Doch das kann einen Oldtimerfahrer nicht erschüttern - zum Prolog in Isny fanden sich trotz Wetterunbills alle Teams ein. Und diese genossen den Fahrspaß.

Am meisten Grund zum Strahlen hatten am Abend des 15. Mai bei der Siegerehrung im Kurhaus Isny die Gesamtsieger. In der Gleichmäßigkeitsprüfung setzte sich Norbert Henglein/Matthias Pfister (Porsche 911 RS, Baujahr 1971) aus dem mittelfränkischen Wassermungenau durch. In der Touristikklasse ehrte Manfred Rückle, Sportleiter des ADAC Württemberg, Gerhard Richter und Anja Martin (BMW 1800 touring Baujahr 1972) aus Ditzingen für Platz eins. Nicht nur die Erstplatzierten waren guter Dinge an diesem Abend, auch die anderen Teilnehmer zogen trotz der ein oder anderen Panne ein positives Fazit der äußerst reizvollen Drei-Tage-Tour durch Allgäu, Oberschwaben und Vorarlberg. Unter den rund 100 Teams waren auch einige Newcomer, wie Klaus Zitzmann und Angelika Jahn aus Nürnberg. Sie waren mit einem VW Käfer aus dem Jahr 1966 unterwegs. „Das war unsere erste Oldtimer-Rallye“, sagte Klaus Zitzmann, „denn wir haben den Käfer erst im vergangenen Dezember gekauft.“ Beifahrerin Angelika Jahn zeigte sich noch sehr beeindruckt von der Landschaft und dem interessanten Streckenverlauf. „Es war ein tolles Gefühl auf diesen Straßen und Sträßchen im Allgäu und Oberschwaben zu fahren“, bilanzierte sie, „wir sind begeistert“. Die Tour hatte donnerstags mit einem Prolog in und um Isny begonnen. Neu im Jahr 2010: Nach dem Ergebnis der Prolog-Wertungen richtete sich die Startaufstellung des folgenden Tages bei den Gleichmäßigkeitsfahrern.

Für die Zuschauer boten sich viele Gelegenheiten, die rollenden Schmuckstücke genauer unter die Lupe zu nehmen. Isny war dabei an allen drei Tagen Dreh- und Angelpunkt der Rallye. Sowohl am Donnerstag (Prolog), als auch am Freitag und Samstag war Start und Ziel in der Fußgängerzone des bekannten Kurortes. Zwischenstopps gab es unter anderem in Sulzberg (Österreich), Missen, Illerbeuren (Bauernmuseum), Leutkirch (Marktplatz), Humprechts und am Schloss Zeil.

Älteste Fahrzeuge waren ein Mercedes Benz SSK, Baujahr 1928, von Alfred Richter/Christel Fauter (Lampertheim) und ein Rolls-Royce (Baujahr 1933) von Walter Trindler/Adrian Trindler (Lengnau/Schweiz).
Gleich vormerken: Die nächste Rallye ADAC Württemberg findet vom 13. bis 15. Mai 2011 statt.